Unser Ansatz

Top Gun Framework

Gründe für den Wissenstransfer aus der Luftfahrt gibt es viele. Der beste ist, dass Prozesse und Abläufe, Teamwork und Projektarbeit im Flugzeug sehr gut funktionieren. Gerade die Militärfliegerei ist hoch komplex, viele Stakeholder und Interessen sind beteiligt. Es geht zu jeder Zeit um viel. Das sorgt für Stress und Druck – gepaart mit Komplexität und Dynamik ein optimaler Nährboden für Fehler. Trotzdem ist die Luftfahrt das sicherste Verkehrsmittel der Welt.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Gründe für den Erfolg der (Militär-) Luftfahrt mit dem Top Gun Framework leicht sichtbar und übertragbar zu machen, um auch in Wirtschaft und Medizin trotz hohen Anforderungen und Risiken zu jeder Zeit Leistung auf den Punkt bringen zu können. Unser gesamtes Wissen steckt also in diesem Transfer-Modell. Ganz ehrlich: Es ist das Wissen aus den besten Cockpits der Welt. Extrem einfach zu verstehen – und noch einfacher anzuwenden – für jeden. Das versprechen wir Ihnen!

Personalentwicklung ist erst dann erfolgreich, wenn Weiterbildung die Lücke zwischen Anforderung- und Fähigkeitsprofil schließt. Also Erlerntes tatsächlich in den Alltag transferiert wird. Leider ist eine ökonomische Kontrolle des Transfererfolgs nicht immer sofort sichtbar. Das führt dazu, dass vor PE-Maßnahmen zurückgeschreckt wird, weil der ROI schwer fassbar scheint.

Um den ROI greifbar zu machen, haben wir ein messbares Trainings-Schema und Werkzeug entwickelt, welches auf wissenschaftlichen Tatsachen des Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung (BIP) beruht. Die Leadership-Matrix. Sie stellt Lernerfolg und Akzeptanz schon zu Beginn in den Mittelpunkt, ist leicht wie eine Checkliste und auf fast alle Situationen und Firmen übertragbar. Lassen Sie die Matrix Ihr kontinuierlicher Begleiter im Training und im Alltag sein, weil sie so einfach und dabei hoch effizient ist.

Die Leadership Matrix ist jedoch nur ein Teil des Top Gun Frameworks, das aus drei weiteren Bausteinen besteht. Die Matrix beihaltet Werkzeuge und ist im Alltag der perfekte Begleiter für Mitarbeiter und Chefs. Doch Tools können nur funktionieren, wenn Einstellung, Haltung und Motivation stimmen. Aus diesem Grund findet sich im Top Gun Framework ebenfalls die Übertragung des luftfahrt-typischen Airmanships, dem Grundstein von Erfolg und Effizienz im Cockpit. Airmanship steht für die Haltung und Einstellung des Einzelnen im Team. Sie umfasst Mut und Teamgeist, den Willen zu Disziplin und Compliance, fachliches Können und über Bereitschaft, tatsächlich Vorbild zu sein. Airmanship ist sozusagen Attitude plus Expertise.

Die übrigen Bausteine des Top Gun Frameworks setzen sich mit Gefahren bei Ausführung und Leistung auseinander und stellen unter anderem Teams überfachliche und unverzichtbare Funktionen bei der Projektarbeit zur Verfügung. So werden Ziele wirklich erreichbar, Termine eingehalten und Fehler vermieden. 

Airmanship

Erste Grundlage für Erfolg ist die Einstellung, manche nennen es auch Attitude. Wir nennen es Airmanship. Dazu gehören: Disziplin, Motivation, Mut, Respekt und Haltung. Ohne dieses Grundfundament können die effizientesten Werkzeuge keine Wirkung erzielen. Das wäre, als hätte man den besten Computer der Welt – aber keinen Strom. Auf Basis des Airmanship-Modells von Toni Kern haben wir Trainingsmethoden entwickelt, um Ihnen und Ihrem Team dieses Grundfundament (wieder) zu geben. Und darauf können wir dann aufbauen, zum Beispiel mit agilen Methoden, Stress-und Risiko-Awareness, Tools für mehr Leistung, usw.

In jedem Training gehen wir auf Airmanship ein. Wir erleben den unverzichtbaren Wert gemeinsam und übertragen zusammen und individuell die passenden Inhalte für Sie und Ihr Team. Denn niemand kann dauerhaft Erfolg haben, sicher und zufrieden arbeiten ohne die richtige Einstellung.

Threat and Error Management

Im zweiten Aspekt des Top Gun Frameworks geht es um Risiken und Probleme. Jede Branche und Tätigkeit hat ihre eigenen. Manchmal steht Leben auf dem Spiel, ein anderes Mal sind es Millionenbeträge. Grund genug, sich zum richtigen Moment Gedanken zu Gefahren zu machen. In der Luftfahrt erfolgt dies mit dem Threat-and-Error-Management (TEM), einem erfolgreichen System der Risikoanalyse, -bewertung und -abwehr.

Mit TEM werden als erstes typische Risiken mit Hilfe des „Dirty Dozens“ standardisiert und damit vereinfacht, weil sie öfter als andere vorkommen und mit einer gewissen Routine bearbeitet werden können. Das führt zu höherem Situationsbewusstsein (SA) und folglich zu weniger Stress und Belastung (Workload). Auf der anderen Seite wird mit TEM auf Risiken geschaut, die nicht so oft vorkommen bzw. weniger vorhersehbar sind. Durch diesen neuen und funktionierenden Rundum-Blick werden Prozesse und Abläufe aber sicherer und verlässlicher. Es kommt seltener zu Fehlern und Problemen. Am Ende haben Sie zufriedene Kunden und Gewinn, schnellere und effizientere Arbeitsabläufe und ein stärkeres Wir-Gefühl im Team. Und wir? Wir überleben dadurch.

Je nach Trainingsformat und –ziel gehen wir auf den Aspekt Threat and Error Management ein. Wir übertragen es aber immer gemeinsam und machen es individuell anwendbar. Denn weder Sie noch wir haben dauerhaft Erfolg, arbeiten sicher und zufrieden ohne eine wirkungsvolle und richtige Risiko- und Gefahrenabwehr.

Leadership Matrix

Personalentwicklung ist erst dann erfolgreich, wenn Weiterbildung die Lücke zwischen Anforderung- und Fähigkeitsprofil schließt. Also Erlerntes tatsächlich in den Alltag transferiert wird. Leider ist eine ökonomische Kontrolle des Transfererfolgs nicht immer sofort sichtbar. Das führt dazu, dass vor PE-Maßnahmen zurückgeschreckt wird, weil der ROI schwer fassbar scheint.

Um den ROI greifbar zu machen, haben wir mit der Leadership Matrix ein messbares Trainings-Schema entwickelt, welches auf wissenschaftlichen Tatsachen des Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung (BIP) beruht. Sie stellt Lernerfolg und Akzeptanz schon zu Beginn in den Mittelpunkt, ist leicht wie eine Checkliste und auf fast alle Situationen und Firmen übertragbar. Lassen Sie die Matrix Ihr kontinuierlicher Begleiter im Training und im Alltag sein, weil sie so einfach und dabei hoch effizient ist.

Im dritten Aspekt des Top Gun Frameworks geht es jedoch um mehr. Es geht um anwendbare Werkzeuge – um hoch effiziente Tools, die unter hoher Anspannung und Stress funktionieren. Die in jeder Teamkonstellation und trotz Müdigkeit (Fatigue) noch Leistung garantieren. Manche Werkzeuge wie Checklisten, SOP oder das KISS-Prinzip („keep-it-stupid-simple“) sind Ihnen sicher schon bekannt. Andere lernen Sie bei uns noch kennen – und lieben. Denn jedes Tool verspricht Erfolg. Und ist sehr leicht und schnell erlernbar.

In jedem Trainingsformat gehen wir auf die Leadership-Matrix und die darin enthaltenen Werkzeuge für Leistung und Resilienz ein. Wir erarbeiten Sie gemeinsam, trainieren sie aktiv in Teamübungen und wenden sie auf Wunsch in Cockpit und Simulator an. Das sorgt nicht nur für hohes Verständnis und Spaß, sondern auch für erwünschte Memory-Effekte und Akzeptanz. Sie verlassen das Training mit dem guten Gefühl, Werkzeuge und Strategien zu besitzen, mit denen auch komplexe und hoch-dynamische Abläufe fehlerfreier werden.  

Funktionen und Aufgaben

Der vierte Baustein des Top Gun Frameworks ist insbesondere für Projektmitarbeiter und Manager von größtem Interesse. Sogenannte „Verbundene Luftoperationen“ sind die schwierigsten Projekte, die es gibt. Hunderte Flugzeuge, tausende Mitwirkende an Boden, auf dem Wasser und in der Luft, Satelliten, Computersysteme und –programme sowie Wettereinflüsse und Milliardenbudgets müssen so miteinander kombiniert werden, dass Leistung synergetisch und pünktlich auf die Sekunde entsteht. Und das über Kultur- und Sprachgrenzen hinweg. Ein Beispiel dafür ist die NATO-Übung RED FLAG. Wer dort Planungs- und Ausführungschef ist (Mission Commander), lebt mit dauerhafter Überforderung und Stress. Um trotzdem weniger Fehler zu machen und Leistung abliefern zu können, setzen Beteiligte einerseits typische Werkzeuge und Strategien ein (diese finden sich in der Leadership-Matrix). Andererseits werden Projekte in überschaubare Teile zerlegt und auf Ähnlichkeit geprüft, so gut wie möglich standardisiert und vereinfacht. Dabei wenden wir immer wiederkehrende Funkionalitäten (Functions) an, die quasi jedes Projekt benötigt. Es geht nämlich beispielsweise immer um den Umgang mit Zeit und Fehlern, Verantwortung, Fein- und Grobplanung, Kommunikation im Team, Plan B und Gefahrenidentifikation.

Das Thema Functions ist Teil der Trainings für Resilienz und Projektmanagement. Teilnehmer erfahren, welche Aufgaben projektunabhängig anfallen und wie diese abgearbeitet werden, dass möglichst wenig Zeit und Ressourcen verschwendet, Situationsbewusstsein und Motivation entsteht und Fehler vermieden werden. Unsere Methoden und Functions ergänzen vorhandene Arbeitsweisen wie z.B. SCRUM. Das macht Sie und Ihr Team top fit für das nächste agile Projekt und verleiht der Resilienz enorme Schlagkraft.

Unsere Fachgebiete

Agile Teams

Ihr Team ist wie meine Crew. Wir müssen adaptiv reagieren, auf andere Rücksicht nehmen, uns absprechen, sicher und effektiv kommunizieren, uns entwickeln. Ohne ein funktionierendes Team geht es nicht. Doch das Team braucht ein gemeinsames Ziel. Und das richtige Mindset. Piloten achten auf klare Zieldefinitionen. Eine positive Teamentwicklung, effiziente Kommunikation und Zusammenarbeit. Immer an Bord dabei: Gegenseitiger Respekt, Disziplin und Motivation. Welche Methoden wir dafür einsetzen erfahren Sie in unseren Vorträgen und Fortbildungen.

Leadership

Führen heißt, gemeinsam einen richtigen Weg finden und Entscheidungen begleiten. Führung kombiniert Aufgaben- und Funktions- Management. Führung ist erlernbar. Ein Flugkapitän trifft tausende Entscheidungen am Tag. Doch landet er stets sicher, mehr oder weniger pünktlich, am Zielort. Da scheint also etwas richtig zu laufen. Stimmt! Es sind Strukturen und Methoden, die mich meine Ziele erreichen lassen. Und diese lassen sich auf Ihre Bedürfnisse übertragen. Situative Mitarbeiterführung im Alltag muss entwickelt und gefördert werden, damit Entscheidungen getroffen und Teams effektiv arbeiten können. Um Ressourcen zu nutzen und Fehler dauerhaft  zu vermeiden.

Projektarbeit

Einen Flug zu planen und durchzuführen ist komplexes Projekt-Management. Vieles muss berücksichtigt
sowie Ausfälle und Defizite sowie Probleme rechtzeitig bedacht werden. In der Luftfahrt bleibt dafür nur wenig Zeit,
denn Sprit ist meist knapp. Dennoch müssen sichere Entscheidungen getroffen und Mitarbeiter geführt werden.
Unsere Intention ist es, dass Sie Ihr Team und die Zeit bestmöglich nutzen, um mit vorhandenen Ressourcen Unternehmensziele zu erreichen.

Ausführung

Die typische Manager-„Krankheit“: Entscheidungen werden gar nicht oder zu spät getroffen. Dabei kommt es meist nicht darauf an, eine 100%-Lösung zu finden. Die gibt es eh nicht. Vielmehr ist es wichtig, dass überhaupt etwas entschieden wird. Etwas, dass andere verstehen und für das sie einstehen. Wir arbeiten mit Ihnen daran, effiziente Prozesse zur Informationsgewinnung (Brainstorming, Briefing, Ops Manual, etc.) zu etablieren, ein gutes Risikomanagement zu nutzen (Checklist, What If´s) und Strukturen einzuführen, die operationalisierte Entscheidungen erleichtern und ein kontinuierliches Monitoring gewährleisten (Controlling).

Verbesserung

Jeder Mensch macht Fehler. Es kommt daher darauf an, aus Fehlern zu lernen, damit Dinge künftig besser laufen. Die Führungskraft ist verantwortlich, dass aus einem agierendem Unternehmen ein lernendes Team wird. Piloten legen Wert auf soziale Kompetenz, einen non-punitiven Umgang mit Fehlern und die richtige Fehler-Kommunikation (Error Culture). Dabei verwenden wir spezielle Methoden wie die Lesson-Learned Philosophie, den ACT-Kreislauf und das Debriefing. Wenden auch Sie diese Werkzeige an und erhöhen damit die Produktivität und den ROI. Denn Fehler kosten Geld!

Innovation

Change Management und Veränderungsprozesse sind in aller Munde. Die Luftfahrt lebt damit, sich dauernd verändern zu müssen. Regulatorische Anforderungen, Market Shifts und geopolitische Zusammenhänge ziehen strategische Veränderungen im Airline-Management nach sich. Schnell wechselndes Wetter, kranke Passagiere, verspätete Fracht-Anlieferung und technische Probleme zwingen die operative Seite (Piloten), sich mit Veränderungen zu befassen. Unsere Methoden und Werkzeuge sind strikt darauf ausgerichtet, Innovation und Change Management zu begleiten, indem notwendige Kommunikation sichergestellt wird, Risiken beachtet und Stress und hohe Belastung vermieden wird.

Einzigartige Veranstaltungen für Ihren Unternehmenserfolg

Unser Ziel ist es, Ihnen wissenschaftlich fundierte, einzigartige und nachhaltige Fortbildungen und Vorträge zur Verfügung zu stellen, die erlauben, Ihr eigenes Potenzial und das des Teams zu maximieren, Lernziele an Ihr Unternehmen anzupassen und Motivation und Disziplin zu erhöhen. Sie werden mit uns die Arbeitsbelastung und den Stress dauerhaft senken. Denn: 

  • Wissen ist die Basis. Das heißt, Manager müssen um eigene Wahrnehmungsfehler, Biases, Heuristics, soziale Einflussfaktoren wie Herding und situative Einflussfaktoren wie Stress und Arbeitsbelastung zuerst einmal Kenntnis haben, bevor erfolgreich Veränderungen herbei geführt werden können.
  • Führung benötigt den systematischen Einsatz der beiden wesentlichen Prinzipien im Risikomanagement: Redundanz und Contingency Management (der sprichwörtliche Plan B und C).
  • Es bedarf eines Bewusstseins über den Einfluss und das Management der grundlegenden Ursachen von Human Factor/Human Error im Bereich von Ermüdung und Überforderung.
  • Ohne Erreichen und Erhalten der situativen Kontrolle (Situational Awareness, SA) sind weder kritische Situationen noch normale Abläufe dauerhaft denkbar. Es bedarf des konsequenten Einsatzes von effizienter Teamarbeit statt heroischem Einzelkämpfertum.
  • Jedes Unternehmen benötigt effektive Kommunikation im Team und nach außen. Sowohl in Krisen als auch „during normal operation“.
  • Aufgaben und Probleme müssen sinnvoll und nachvollziehbar priorisiert werden.
  • Führungskräfte sollten stets situativ entscheiden. Dabei orientieren sie sich maximal an Bedürfnissen, Ressourcen und Zeit.
Kommen Sie zu uns - nach oben!

Buchen Sie uns für Ihre
nächste Veranstaltung