In der Medizin und in der Luftfahrt sind Fehler oft schwerwiegend. Jedoch, sowohl in der Luftfahrt als auch der Medizin gibt es hervorragende Fehler-Management Systeme, Tools und Ideen, um Fehler zu begrenzen oder abzumildern. Wo liegt also der Unterschied zwischen dem zweifelsfrei erfolgreichen Fehler-Management der Luftfahrt und dem scheinbar gerade in der Entwicklung befindlichen Error Management der Medizin?

Wenn man Fehler vermeiden möchte, dreht sich fast alles um die Analyse und das Lernen aus konkreten, bereits statt gefundenen Fehlern. Das Ziel sollte stets sein, künftige Wiederholungen von Fehlern und unerwünschten Ereignissen zu vermeiden, indem zum Beispiel eine vorbeugende Maßnahme gefunden und eingeführt, eine Redundanz erkannt oder schlichtweg der Prozess verändert wird. Essentiell aber ist das Verständnis, dass der systematische Umgang mit Fehlern nur gelingen kann, wenn er Teil des täglichen und höchst-persönlichen Risiko-Managements aller Beteiligten wird. Das kann nicht gelingen ohne eine förderliche Einstellung (Attitude), Fehler/unerwünschte Ereignisse auch tatsächlich erkennen und nutzen zu wollen. Nur mit richtiger Attitude gelingt ein erfolgeicher Verbesserungsprozess. Dann können wirksame Handlungsempfehlungen und Prozess-Optimierungen zur Prävention gefunden werden.

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Fehler Management in der Medizin